WIR SIND EUROVISION

30.05.2010, 08:30 AM

Den Live-Stream haben wir verpasst aber wir freuen uns beim Frühstück über "Deutschlands sensationellen Sieg beim Grand Prix" (bild.de)

Erst Papst, jetzt Grand Prix - die WM kann kommen.




AUF DER SUCHE

Wir fahren etwa 500 km von Kobe, etwa 10 000 km insgesamt, für dieses Land, für diese Städte, für diese Menschen, für diese Kultur und - für diesen Berg, dem schönsten von allen: Mount Fuji. Bei Abfahrt am Morgen bei Kobe hat es 25° C, Sonnenschein, 6 Stunden später bei Ankunft in Fuji Yoshida ist es nebelverhangen, 11°C. Nie war dieses Bild in unserer Vorstellung den Weg zu fahren, ohne Mt. Fuji zu sehen. Wenigstens einen Hauch davon, eine Ahnung. Wir stehen am Hang, vor einer Wiese, vor einem Wald, dahinter sollte dieser Berg stehen, eindeutig zu erkennen, markant. Wir staunen vor dem Nichts. Minuten lang, in der Hoffnung die Wolken würden fortziehen. Wir sehen nichts, es ist weiss, als hätte jemand den Berg gelöscht, ausgeschnitten und in eine unsichtbare Ebene verlegt. Keine einzige Kontur zu erkennen. Nichts. Ist Mount Fuji ein Phänomen, ein Produkt geistiger Vorstellung?